Bitterschokolade von Rausch: Edelkakao für Leib und Seele

rausch_schokolade_e_0_8Die psychologische Wirkung von Bitterschokolade ist rund um den Globus bekannt: Kaum zergeht sie auf der Zunge, schon macht sie glücklich. Die dunkle Versuchung ist nicht nur eine besondere Gaumenfreude, der Genuss von Bitterschokolade hat auch handfeste Vorteile. Dunkle Tafeln wirken anregend, weil sie Theobromin und Koffein enthalten. Die Alkaloide helfen Stress abzubauen und erhöhen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Ein weiterer Pluspunkt: Bitterschokolade zügelt den Appetit, fanden niederländische Wissenschaftler heraus. Wer Bitterschokolade nascht, hat im Anschluss weniger Heißhunger auf Süßes und Deftiges. Auch bei Reizhusten haben Zartbittervarianten eine lindernde Wirkung. Das liegt am enthaltenen Theobromin. Das Alkaloid blockiert einen Gehirnnerv, der für den Hustenreiz verantwortlich ist.

Weil dunkle Schokolade keine Milch enthält, ist sie für Menschen mit Laktoseintoleranz und bei veganer Ernährungsweise die perfekte Wahl. Ein Wermutstropfen bleibt dennoch: Auch dunkle Schokolade enthält Zucker und Fett. Trotz der positiven Eigenschaften ist deshalb der bewusste Verzehr empfehlenswert. Aber weil so viel Gutes in Bitterschokolade steckt, können Sie guten Gewissens täglich ein paar Stückchen davon essen.

Der Gesundheitsaspekt: Wie gesund ist Bitterschokolade?

Ob die zartbittere Versuchung auch positive Effekte auf die Gesundheit hat, wird immer wieder von Wissenschaftlern untersucht. Vor allem Flavanole, sekundäre Pflanzenstoffe im Kakao, sind für die Forschung von großem Interesse. Bitterschokolade enthält aufgrund des hohen Kakaoanteils besonders viele dieser Flavanole. Untersuchungen belegen ihre eindrucksvolle Wirkung: Die sekundären Pflanzenstoffe machen die Blutgefäße elastischer, senken Blutdruck und Cholesterinspiegel, verringern die Blutverklumpung und können das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt senken. Die abschließenden Beweise stehen aber noch aus. An der gesundheitsfördernden Wirkung von Schokolade wird deshalb auch in Zukunft fleißig weitergeforscht.

Vor allem an der nötigen Menge an Kakao scheiden sich die Forscher. Denn sind die Mengen zu gering, bleibt die Wirkung aus. Übermäßiger Verzehr von Schokolade hat wiederum Nachteile für Zähne und Linie. Aber im Kakao stecken nicht nur viele Flavanole, sondern auch größere Mengen an Eisen, Kalzium und Magnesium. Zudem finden sich auch die Vitamine B1, B2, B3, E und Beta-Karotin sowie ein wenig Koffein im Kakao. Generell gilt: Je dunkler die Schokolade, desto mehr wertvolle Inhaltstoffe hat sie.

Qualitätsunterschiede bei Bitterschokolade

Weiße, Milch- und Bitterschokolade: Wie eine Tafelschokolade heißen darf, hängt von der verwendeten Menge an Kakao ab. Bitterschokolade besteht zu mindestens 60 Prozent aus Kakao. Einige Sorten enthalten sogar bis zu 80 Prozent. Je höher der Kakaoanteil, desto kräftiger der Geschmack. Die dunklen Tafeln schmecken blumig, beerig, fruchtig oder nussig - diese subtilen Geschmacksunterschiede hängen mit den verwendeten Kakaosorten und der anschließenden Veredlung zusammen. Für Bitterschokoladenliebhaber darf es aber nicht irgendeine Kakaosorte sein.

Kenner unterscheiden zwischen Edelkakao und Konsumkakao (Forastero). Konsumkakaosorten stammen von sehr robusten Bäumen mit hohen Erträgen. Ertragsreichtum und Krankheitsresistenz machen diese Varietäten für viele Kakaobauern interessant. Dafür ist Konsumkakao häufiger bitter, säuerlich und weniger aromatisch. Bei der Weiterverarbeitung zu Schokoladenprodukten müssen deshalb tendenziell mehr Zucker und Milch eingesetzt werden.

Edelkakaosorten sind nicht ganz so ertragsreich, besitzen aber einzigartige und vielfältige Geschmacksaromen und kaum Bitterstoffe oder Säuren. Daher eignet sich Edelkakao besonders gut zur Herstellung von Bitterschokolade. Insgesamt ist Edelkakao aber recht selten. Weltweit beträgt der Anteil an Edelkakaoexporten nur knapp fünf Prozent, hauptsächlich wird Konsumkakao am Weltmarkt gehandelt. Das macht dunkle Tafeln aus Edelkakao umso spezieller.

Bitterschokolade: Konsumkakao vs. Edelkakao

Während die meisten Schokoladenhersteller auf Konsumkakao oder Konsum- und Edelkakao-Mischungen setzen, bestehen alle Rausch Schokoladen aus 100 Prozent reinem Edelkakao. Verwendet werden die erlesenen Sorten Trinitario von der Karibikinsel Trinidad und Tobago, Arriba-National aus der Uferregion des Rio Vinces in Ecuador und Ucayali aus dem Amazonasgebiet. Klima und Boden der Anbaugebiete verleihen diesen seltenen Edelkakaosorten komplexe und intensive Aromen.

Und genau diese Herkunft muss bewahrt werden. Nur wenn Bauern fair bezahlt und gut behandelt werden, können sie die charakterstarken Bohnen weiterhin in höchster Qualität kultivieren. Deshalb begleitet Rausch den nachhaltigen Anbau der Edelkakaos, bezieht die Kakaobohnen direkt von den Plantagen und kennt alle Kakaobauern persönlich.

Durch konsequenten Direct Trade werden Zwischenhändler ausgespart und die Kakaoproduzenten direkt bezahlt - davon profitieren beide Seiten. Die Bauern verdienen wesentlich mehr als durch konventionellen Handel und können ohne Druck des Weltmarktes weiterhin ausgesuchte Edelkakaosorten anbauen, dafür liefern sie eine sagenhafte Qualität rarer Kakaospezialitäten. Die daraus hergestellten Schokoladen sind keine Massenware und nicht im unteren Preissegment angesiedelt, dafür macht ihr Verzehr Leib und Seele rundum glücklich.

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